Der Frühling 2026 steht vor der Tür: Die ersten Blumen und Bäume blühen und die Sonne spitzt immer häufiger mal durch die Wolkendecke.
Wer seit letztem Herbst mal am Haus des Spiels vorbeispaziert ist, weiß das unseren Hof seitdem zwei Hochbeete zieren.
Vor einigen Wochen kam dazu noch eine spezielle „Regenbank“ dazu, um das Regenwasser vom Dach zu speichern, und spätestens bis Mitte April haben wir vor noch einen Baum zu pflanzen.
Doch wofür das Ganze eigentlich und ist es nicht schade um die schönen Parkplätze?
Wir wollen mit dem Haus des Spiels und in Verlängerung auch dem Garten des Spiels eine Oase im Stadtteil schaffen. Eine Oase in einer digitalen Welt in der man eher aneinander vorbei oder übereinander spricht als miteinander. Wir wollen einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen, der zum Verweilen und ins Spielen kommen einlädt.
Ein begrünter Garten des Spiels hat hier nicht nur ästhetische Vorteile. St. Georgen ist einer der meistversiegeltsten Stadtteile Bayreuths. Und auf unserem Vorhof wird es in den Sommermonaten unaushaltbar heiß. Wir verlieren Nutzfläche und müssen wegen unserer Südausrichtung zusätzlich alle Vorhänge im Sommer dauerhaft zu haben, was als Ort der einladen möchte nicht sonderlich hilfreich ist.
Unser Plan also: Pflanzen spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung aber auch herunter. Dazu bieten sie Lärmschutz, was bei der viel befahrenen Bernecker Str. auch nicht verkehrt ist.
Dafür wollen wir nach dem Baum direkt weitermachen und noch ein weiteres Hochbeet mit integrierter Schallschutzwand zur Straße hin bauen.
Dann kommt noch irgendwann eine oder zwei Terrassen mit Dachbegrünung zu den Fenstern dazu.
Aber das wahrscheinlich erst zum nächsten Sommer.

